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SeidenweberBücherei Krefeld Wat et sons noch jövvt Ganz besonders zu empfehlen: Lexikon des alten Krefelder Platt Aus der Feder von Johannes Werner und Dr. Paula Coerper-Berker stammt dieses wundervolle Werk, 2004 erschienen.
Es enthält die Krefelder Mundart der 1950-er Jahre und beantwortet Fragen zur Herkunft der Wörter.
Der Band (ISBN 3-923140-91-6) ist beim Krefelder Stadtarchiv
(stadtarchiv@krefeld.de) zu haben. Theo Versteegen: Höpp, min Däuterke, höpp Gedichte, Erzählungen und Lieder in Krefelder Mundart, mit CD (theo.versteegen@t-online.de) Jupp Schäfer: Spekelöres Ende 2018 Nachdruck eines Privatdrucks aus dem Jahre 1998.
Im Krefelder Buchhandel und beim Verlag Kronsbein
(www.kronsbein@aol.com) zu haben. Siehe auch „Mundartliteratur" in der Mediothek Krefelder Mundartliteratur in der Bibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München Heinz Webers, der im Frühjahr 2025 sein 90. Lebensjahr vollendete, hat im Oktober 2025 seine umfassende Mundartsammlung an die Ludwig-Maximilians-Universität München abgegeben. Der Mund-artler hat sich seit seiner Jugend für die Mundartliteratur interessiert und Belege aus Krefeld gesammelt. Das älteste Werk ist ein Bändchen mit dem Titel „Alt-Crefeld“, 1912 von Hermann Nolden (1850-1927) herausgegen und bei Scheckermann & de Greiff in Krefeld gedruckt. Natürlich sind die Werke von Josef Brocker (1892-1977), Willy Hermes (1903-1990) und Theo Mülders (1900-1995) vollständig vertreten. Ebenso findet man unter den fast 100 Werken die Titel von Theo Versteegen ((*1933) und Hans Wilbers (1933-2023) sowie Literatur aus nahezu allen Krefelder Stadtteilen.
Warum gerade München? Dort wirkt der 1962 in Traar gebürtige
Sprachwissenschaftler Professor Dr. Olav Hackstein. Er hat seit 2007 den Lehrstuhl für Historische und Indogermanische Sprachwissen-schaft inne und seit langem Kontakt zu Ursula und Theo Versteegen und eben Heinz Webers. Der Sprachwandel in Vergangenheit und Gegenwart ist einer seiner Forschungsschwerpunkte und die Beispiele aus seiner Heimatstadt sind ihm wichtig. Es versteht sich, dass er auch die vom Sammler selbst verfasste Krefelder Mundart-literatur vollständig besitzt. |